Die neuen DWZ sind da!

Wie immer nach Abschluss der Mannschaftssaison noch etwas Statistik!

Eingesetzt haben wir diesmal in den drei Mannschaften insgesamt 27 verschiedene Spieler, das sind fünf weniger Aktive als im letzten Jahr. Eigentlich eine ganze Menge, Problem bleibt aber leider weiterhin die geringe Zahl der Stammspieler, das waren in dieser Saison gerademal 10 und damit nochmal drei weniger als im letzten Jahr. Als Stammspieler zähle ich alle die, die höchstens zweimal gefehlt haben. In der nächsten Saison nochmal drei Mannschaften zu melden, dürfte sich damit also von selbst verbieten.

Und auch die DWZ-Auswertung der BMM ist bereits erfolgt. Von den 27 aktiven Spielern verbesserten 9 ihre Wertungszahl mindestens zweistellig, 9 Spieler blieben mit einstelligen Veränderungen nahezu unverändert, für 6 Spieler ging es zweistellig nach unten, 3 Spieler haben noch keine fünf gewerteten Partien zusammen. Insgesamt gewann der Verein 179 DWZ-Punkte dazu.

Über die größten Zuwächse durch die BMM dürfen sich Lars Wingenter (+59 Punkte), Henry Sabourin (+52), Tymek Ostrowski (+43), Viktor Meller (+39) und Friedrich Pape (+37) freuen. Neue persönliche Bestleistungen erreichten in diesem Jahr nur fünf Spieler, deutlich weniger als im letzten Jahr (11).

Die fleißigsten Punktesammler der Saison schließlich waren Henry Sabourin in der Ersten (8/9), Tymek Ostrowski in der Zweiten (5/5) sowie Friedrich Pape in der Dritten (6/7).

Zwei Siege zum Abschluss der BMM!

Unsere Zweite und Dritte mussten heute nachsitzen und ihre letzten Saisonspiele in der BMM absolvieren. Die Zweite gewann in der BKW ihr Nachholspiel beim Stader SV IV mit 4:2. Stephan, Tymek, Jörg und Hartmut gewannen ihre Partien, Adrian und Lisa verloren. In der Abschlusstabelle sprang damit noch ein sehr guter 3.Platz heraus.

Vom Spiel der Dritten berichtet Friedrich wie folgt: Zum letzten Spieltag der Saison 2025/26 durften wir nach Wesel fahren. Am Abend vorher bekam ich die Info, dass der Spielort verlegt wurde und Brett 1 kampflos von Wesel verloren gegeben wurde – andere Mannschaften haben anscheinend auch Personalsorgen. Immerhin, erst mal ein Brettpunkt für uns und bei einer vierer Mannschaft ist das nicht wenig! Hoffnung kommt auf, doch noch die rote Laterne an Jork abgeben zu können.

Pünktlich um 10:00 Uhr waren die übrigen Bretter besetzt. Dann die ersten Veränderungen am Pendel. Die Partie von Jan Mika scheint leider zu kippen. In beengter Stellung findet der Springer von Jan-Mika kein vernünftiges Fluchtfeld mehr und muss für einen Bauern abgegeben werden. Anders bei der Partie von Lars. Hier hat der Gegner eine Bauerngabel übersehen. Mit einem Läufer mehr, spielt es sich leichter.

Dann war die Partie von Jan Mika mit einem Matt beendet. Der Springer fehlte an Ende an allen Ecken. Bei Lars versuchte es der Gegner noch ein paar Mal den Königsflügel zu überlaufen, aber dabei ging dann auch noch ein ungedeckter Turm vom Brett. Als Lars dann auch noch ein Schachgebot mit erzwungenen Damentausch abgeben konnte, gab sein Gegner auf. Bei Thies sah es lange nach Verlust aus. Aber Thies konnte sich immer wieder gut wehren. So blieben am Ende auf beiden Seiten 5 Bauern und ein Turm + König über.

Da uns ein Remis zum Mannschaftssieg reichte, wurde das Remisangebot angenommen. Ob die Endstellung vielleicht sogar gewonnen war, muss ich noch mal genauer nachschauen. Immerhin haben wir zwischenzeitlich die Laterne an Jork abgeben, da Jork eine halben Brettpunkt weniger hat. Aber da fehlt ja noch das letzte Ergebnis Schneverdingen-Jork. Da Schneverdingen Spitzenreiter der Kreisklasse West ist, bleibt es noch etwas Hoffnung, dass der halbe Brettpunkt reicht.

Sieg, Unentschieden und Niederlage in der BMM

Am heutigen frühlingshaften 9.Spieltag der BMM stand für unsere Erste ein Auswärtsspiel beim SC Läuferpaar Verden an, und zum siebten Mal in dieser Saison bekamen wir die Mannschaft nicht voll – 0:1. Das 2.Brett war das einzige, an dem wir nach DWZ unterlegen waren, und da erreichte Klaus früh ein solides Schwarzremis – 0,5:1,5. Dem Angriffswirbel von Hans-Jürgen auf der siebten Reihe hatte der Gegner schließlich nichts mehr entgegenzusetzen – 1,5:1,5. Die schöne Ungeschlagen-Serie von Andreas riss ausgerechnet im letzten Saisonspiel – 1,5:2,5. Dafür baute Henry mit seinem heutigen Sieg seine Bilanz auf 8 Punkte aus 9 Spielen aus und dürfte damit erfolgreichster Punktesammler der gesamten BOL sein – 2,5:2,5.

Der Netzwart erwischte leider einen gebrauchten Tag, übersah im Mittelspiel einen klaren Gewinnzug und warf die 0.00-Remisstellung im Endspiel mit allerdings auch nur noch fünf Sekunden Restzeit auf der Uhr komplett in den Orkus – 2,5:3,5. Jürgen hatte sich im Turmendspiel inzwischen einen zweiten Mehrbauern erobert, und Turmendspiele können wir alle neuerdings ja ohnehin perfekt – 3,5:3,5. Im letzten Spiel stand für Jens-Uwe ein Damenendspiel mit Mehrbauer auf dem Brett, das reichte nach Damentausch zum Sieg – Endstand 4,5:3,5 und damit zum vierten Mal in dieser Saison ein Mannschaftssieg trotz Unterzahl! Die BOL beenden wir damit als Vierter, schade, mit kompletter Kapelle wäre bestimmt noch mehr drin gewesen.

Die Zweite musste heute in der BKW ebenfalls weit reisen zum SC Sottrum II und trat -na sowas- ebenfalls nicht in voller Besetzung an, nämlich sogar nur zu viert. Dieses Handicap reichte trotz nomineller Überlegenheit an allen vier gespielten Brettern nicht, um etwas Zählbares mitzunehmen, Lisa gewann, Adrian remisierte, Jörg und Hartmut verloren, plus zwei kampflose ergibt einen Endstand von 1,5:4,5. In der Tabelle rutschen wir einen Platz ab auf Rang 5. Für die Zweite ist die Saison noch nicht beendet, es steht noch ein Nachholspiel der 2.Runde in Stade an; bei einem Sieg können wir noch Dritter werden.

Die Dritte schließlich trat im Heimspiel gegen SV Wesel III an. Friedrich gewann kampflos, Thies am Brett, Lars und Jan Mika verloren, Endstand damit 2:2. Auch die Dritte hat in zwei Wochen noch ein letztes Saisonspiel auf dem Terminplan und dann die letzte Gelegenheit, die rote Laterne in der KKW loszuwerden.

BMM: Erste siegt unter Protest, Zweite und Dritte verlieren

Am heutigen 8.Spieltag der BMM empfing die Erste in der BOL die Gäste von Post SV Uelzen III. Diese hatten bereits am vorigen Spieltag einen Protest gegen ihre Spielwertung eingelegt – wir hätten also eigentlich vorgewarnt sein müssen… Leider gelingt es mittlerweile nicht mal mehr in Heimspielen, die Mannschaft voll zu bekommen, diesmal ließen wir zur Schonung der Vereinskasse das siebte Brett frei – 0:1.

Kurios wurde es dann bald am sechsten Brett: Der Gegner von Henry schlug mit seinem Turm seinen eigenen (!) zweiten Turm auf der d-Linie, wunderte sich kurz, warum er plötzlich mit einem ganzen Turm zurücklag und wollte seinen Zug zurücknehmen. Der irritierte Henry wies auf „Berührt-geführt“ hin, und weil bei einem zwingenden Turmzug dieser sofort verloren gegangen wäre, streckte der Gegner Henry die Hand zur Aufgabe entgegen, während Kiebitz Sigi zeitgleich „Reklamier doch!“ einwarf – woraufhin diverse Uelzener Kiebitze mit einem „Der hat in die Partie eingegriffen!!“ nun ihrerseits dasselbe taten. Der Kriegsrat aus Mannschaftsführern und beiden Spielern tagte, beschlossen wurde, die Partie weiter zu spielen, Henry verzichtete dabei sogar auf die Berührt-Geführt-Regel, und gewann bald trotzdem mühelos – 1:1. Einen Protest wollen die Uelzener trotzdem einlegen, denn irgendwo müssen ihre benötigten Punkte für den Klassenerhalt ja offenbar herkommen, wenns am Brett bei weitem nicht reicht. Wir lernen daraus: Sogar wenn Spieler ihre eigenen Figuren schlagen, als Kiebitz bitte trotzdem nicht lachen oder sonstige Reaktionen zeigen, könnte sonst ein Protestfall werden!

Schach gespielt wurde trotzdem weiter, und mit einem Sieg am zweiten Brett schoss uns Klaus in Führung – 2:1. Die interessante Partie von Jens-Uwe endete schiedlich-friedlich – 2,5:1,5. Der Netzwart verlor beim Versuch, die geschlossene Stellung irgendwie zu öffnen, einen ganzen Bauern, rettete sich aber schließlich in ein Dauerschach – 3:2. Jürgen schnürte seinen Gegner derart ein, dass dessen sämtliche Figuren zur Verteidigung auf der Grundreihe landeten. Nutzte ihm trotzdem nichts – Sieg zum 4:2. Damit hat Jürgen seinen Titel des Remiskönigs allerdings an Andreas verloren, der in dieser Saison weiter ungeschlagen bleibt – 4,5:2,5. Und selbst Hans-Jürgen verlor trotz Minusfigur seine Partie nicht und erreichte ebenfalls noch Remis durch Dauerschach – Endstand damit 5:3 „unter Protest“. Tabellenmäßig ist die Saison so oder so für uns gelaufen, nach oben oder unten ist nichts mehr drin und wir dürfen entspannt in den letzten Spieltag gegen Verden gehen.

Die Zweite spielte in der BKO ebenfalls zuhause gegen den SK Verden II und bekam ebenfalls die Mannschaft nicht voll – 0:1. Jörg unterlief ein Figureneinsteller – 0:2. Sigi hielt sich wie üblich nicht unnötig lange mit seiner Partie auf, er war ja schließlich auch noch als Kommentator gefragt – 0:3. Tymek spielte ebenfalls recht zügig und gewann einen Bauern nach dem anderen hinzu – 1:3. Von der Hektik ihrer männlichen Kollegen ließ sich Lisa keineswegs anstecken, spielte konzentriert und mit guter Zeiteinteilung wie immer und brauchte ihre Mehrfigur nach Hause – 2:3. Hartmut schließlich lag mit einigen Bauern zuviel im Rückstand, um die Partie noch retten zu können – Endstand 2:4. In der Tabelle der BKO rutschen wir damit etwas ab auf den 4.Platz.

Die Dritte hatte der Ersten und Zweiten heute wenigstens eins voraus, sie trat nämlich mit kompletter Mannschaft an. Es ging auswärts zum MTV Tostedt, einst ruhmreicher Oberligist mit zahlreichen Titelträgern, inzwischen aus Ruinen in der Kreisklasse wieder auferstanden. Es gab eine 1:3-Niederlage, einzig Friedrich gewann am Spitzenbrett. Die rote Laterne der KKW leuchtet damit leider weiterhin in Winsen an der Luhe.

Erste siegt mit nur sechs Spielern, Zweite gewinnt 6:0

Recht erfolgreich war der heutige frühlingshaft-sonnige 7.Spieltag der BMM für unsere Mannschaften. Die Erste reiste in der BOL zum MTV Eintracht Celle -übrigens zum letzten Mal, weil die Celler nach dieser Saison in den Schachbezirk Hannover wechseln- und musste dabei auch im vierten Auswärtsspiel der Saison in Unterzahl antreten; aus den ursprünglich geplanten sieben Spielern wurden morgens wegen eines kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfalls sogar nur sechs. Trotzdem wurde auf der langen Anreise ein optimistischer Matchplan entworfen und auch gleich die Ergebnisse beschlossen: Die ersten zwei Bretter lassen wir frei (gut, dass unser CFO mit im Auto saß), Bretter 3-5 spielen Remis und Bretter 6-8 gewinnen, und zack, schon haben wir die 4,5 Siegpunkte zusammen, ist doch ganz einfach!

Der erste, der sich nicht an diesen Matchplan hielt, war der Netzwart am dritten Brett: Dessen Gegner lud früh zum Einschlag am Königsflügel ein und streckte danach bereits nach 14 Zügen resigniert die Waffen – 1:2. Wieder voll im Plan waren wir nach dem Sieg von Hans-Jürgen, dessen zwei Türme auf der siebten Reihe den Gegner ebenfalls zur Aufgabe bewogen – 2:2. Henry gewann durch Zeitüberschreitung seines Gegners in allerdings ohnehin hoffnungsloser Stellung mit einer Qualität weniger – 3:2. Andreas begnügte sich in wohl besserer Position aufgrund der guten Aussichten in den letzten beiden Partien mit Remis – 3,5:2,5. Fabian bekam genau so eine Stellung aufs Brett, wie wir sie am letzten Trainingsabend über Turmendspiele angeschaut hatten: Turm und g-Bauer gegen Turm! Zum Glück für uns gab es in Celle wohl keinen solchen Trainingsabend, und so ging die wohl eigentlich theoretische Remis-Stellung auch mit Hilfe des Lucena-Manövers doch noch an Fabian – da waren die 4,5 Siegpunkte, Siegplan tatsächlich aufgegangen! Die letzte laufende Partie von Jürgen ging durch einen Figureneinsteller im remislichen Endspiel leider noch verloren – Endstand 4,5:3,5. In der Tabelle bleiben wir Fünfter.

Von den Spielen der Zweiten in der BKW gegen SK Springer Rotenburg II und der Dritten in der KKW gegen den Jorker SV II berichtet diesmal Sigi, vielen Dank dafür:

Hallo alle zusammen,
hier einen kurzen Abriss des heutigen Spieltages der II und III Mannschaft. Über die 3. gibt es nicht viel zu schreiben, außer das sie nur zu dritt antraten und wenig Gegenwehr zeigten. An Brett 1 mühte sich Günter vergebens gegen seinen Gegner ab und mußte bald die Segel streichen. An Brett 2 wehrte sich Lars vergeblich und wurde Matt gesetzt. Brett 3 mußte Kampflos abgegeben werden und an Brett 4 gab Lillebror bald auf.

Die 2. erwischt einen „Sahnetag“. Rotenburg wurde mit 6:0 auf die Heimreise geschickt. Hartmut hatte heute das Glück des Tüchtigen. Früh die Dame eingestellt und trotzdem gewonnen. Geschuldet war es der Unerfahrenheit seines Gegenüber (jung an Jahren, 10?). Tymek, Lisa, Jörg, Adrian sowie Sigi kneteten ihre Gegner weich. So war es ein erfolgreicher und runder Tag. Herzliche Grüße Sigi.