Alle versumpft?

Aus aktuellem Anlass ein Bericht von Lisa aus dem Jahr 2013 zu einem damaligen Mannschaftskampf:

„Alles begann damit, daß ich um 09.15 am Spiellokal eintraf und schon mal die Türen und Schränke öffnete. Um halb zehn wollte Siegfried da sein, aber er kam nicht. Hatte er verschlafen oder war er gar versumpft? Leider hatte ich kein Handy dabei. So mußte ich auf die anderen Spieler warten, die meistens so gegen viertel vor zehn einzutreffen pflegten. Ich baute also zwischenzeitlich beim Warten schon mal die Tische um und holte die gepolsterten Stühle. Noch kein Mitspieler da, also den Kaffee aufsetzen und Kannen, Tassen und Milch bereit stellen. Auch die Getränkekisten aufstellen.

Langsam verzweifelte ich. Es mußte doch schon bald zehn sein. Also erst mal Frust rauslassen: Müssen die Vereinskameraden der einzigen und ältesten Spielerin die ganze Arbeit überlassen und sich dann an den gemachten Tisch setzen? Männer!!!! Und Siegfried, wo bleibt der? Verdammte Kacke! Inzwischen hatte ich auch Bretter, Figuren, Uhren und Notationszettel aufgebaut und verteilt. Alles war fertig. Ich überlegte und fluchte. Es war doch der 27.10. und damit der erste Spieltag. Ich sah im Mannschaftsheft nach, wir hatten ein Heimspiel. Hoffentlich waren die anderen nicht trotzdem nach Bleckede gefahren.

Im Auto hatte ich ja eine Uhr, also mal nachsehen. Es war 10:11 Uhr! Plötzlich schrillten die Alarmglocken. Sollte etwa…? In dem Moment fuhr ein Auto vor und der Hausmeister des JUZ stieg aus. Ich fragte: „Ist heute nacht die Zeit umgestellt worden?“ Er drehte sich um und fragte ins Auto rein: „Ist heute nacht die Zeit umgestellt worden?“ Sein Kollege am Lenkrad antwortete ihm und er sagte: „Nein, aber gestern abend!“ – Alles klar. Kurz darauf traf Siggi ein und anschließend auch die Winsener und Bleckeder Spieler. Alle freuten sich, wie schön schon alles aufgebaut war…“

Damit euch am nächsten Sonntag (zufällig wieder der 27.10.) bei den Mannschaftskämpfen nichts Ähnliches passiert: Bitte an die Zeitumstellung denken 😀

Start der BMM: Zwei Siege und ein Remis

cropped-schachmannschaftGuter Saisonauftakt für unsere Mannschaften in der BMM: Es gelangen zwei Siege und ein Unentschieden. Die Erste musste zum Auswärtsspiel in Stade antreten. An Brett 1 hatte Jens-Uwe noch was vor und es darum besonders eilig – 1:0. Peter büßte in gedrückter Stellung eine Figur ein – 1:1. Heinz gewann zunächst die Qualität und bald darauf auch die Partie – 2:1. Jürgen unterlief in ausgeglichener Stellung ein Einsteller – 2:2. Der Berichterstatter war heute mal in Angriffslaune und wurde dafür belohnt – 3:2. Hans-Jürgen brachte einen Freibauern durch – 4:2. Andreas G. gewann ein seltenes Endspiel mit 2L+B gegen L+2B – 5:2. Im Bauernendspiel von Julian ließen am Schluss wohl beide Spieler den Gewinn aus – 5,5:2,5.

Die Zweite spielte 3:3 gegen Breloh II. Tymek gewann kampflos, Bernd, Albert, Fabian und Noah spielten Remis. Manuel verlor, ihm wurde aber gemeinerweise in seiner ersten Turnierpartie im Erwachsenenbereich auch gleich der Bezirksvorsitzende vorgesetzt.

Die Dritte – unsere „Alten Herren“ 😉 – siegte 2,5:1,5 gegen Lüneschach II. Friedrich und Andreas H. gewannen, Günter remisierte. Für Sigi am Spitzenbrett hieß es diesmal „leider kein Gewinn“.

Saisonvorschau Erste

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Die BOL sieht das LigaOrakel in der neuen Saison ziemlich eindeutig dreigeteilt: Haushoher Favorit ist Absteiger Lüneburg, vor wenigen Jahren sogar noch Oberligist. Es dürfte den Lüneburgern sehr schwer fallen, in dieser Staffel nicht Meister zu werden – es sei denn, die Mehrheit ihrer Bretter 1-8 steht wieder nur zur Zierde auf der Meldeliste. Dahinter spielen wohl Tostedt II, Bad Bevensen, Breloh und wir um die Plätze 2-5, also die Goldene Ananas – immerhin hat diese in der Vorsaison aber Rotenburg zum Aufstieg als Nachrücker verholfen. Die übrigen fünf Teams werden wohl gegen den Abstieg kämpfen und liegen dabei so dicht zusammen, dass dies bis zum Schluss ein sehr spannendes Rennen werden könnte.

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Absteiger aus der BOL: höchstwahrscheinlich zwei

Eigentlicher Zweck des Orakels ist es ja, jederzeit einen schnellen Überblick über die wahrscheinliche Zahl der Absteiger zu haben. Im letzten Jahr wusste es bereits zum Saisonstart, dass es aus der Verbandsliga zu 99% nur einen Absteiger geben würde. Ganz ähnlich sieht es in diesem Jahr aus, die Wahrscheinlichkeit hat sich aber auf „nur“ 94% verringert. Weil dieser Absteiger aber vermutlich Rotenburg sein wird, heißt das für den Bezirk, dass es auch in dieser Saison höchstwahrscheinlich beim Regelabstieg mit zwei Absteigern aus der BOL bleibt.

So, nun aber genug orakelt, entscheidend ist immer noch aufm Brett 😛

Saisonvorschau Zweite

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Unsere Zweite hatte in der abgelaufenen Saison am Schluss eine kleine Siegesserie hingelegt, und auch das LigaOrakel bestätigt diesen Aufwärtstrend und traut uns nun in der Bezirksklasse den zweiten Platz hinter Niederelbe II zu. Die Abstiegsgefahr sieht es sogar bei 0%. Diese Prognose könnte allerdings etwas zu optimistisch sein:

Für den angesetzten DWZ-Schnitt geht das Orakel nämlich bei sämtlichen Bezirksmannschaften von der Stammmannschaft lt. Meldeliste aus – allerdings wieder „bereinigt“ (wenn auch deutlich weniger rabiat als im Vorjahr) um „Strohleute“, Ersatzspieler mit seltensten Einsätzen in Vorjahren und Spieler, die hiernach schon als Nachrücker in klassenhöheren Mannschaften des Vereins berücksichtigt werden.

Dass wir in der Zweiten Spieler an den vorderen Brettern gemeldet haben, die wohl nur in der Ersten spielen werden, weiß das Orakel also durchaus – dass wir dieses Jahr aber vor allem mit Jugendspielern noch weiter hinten auf der Meldeliste antreten möchten, allerdings nicht…woher auch 😉 Realistisch erreichbar dürfte somit für uns eher eine Platzierung im Mittelfeld sein – aber mal schauen, wird auf jeden Fall spannend, wie sich der Schachnachwuchs so schlägt…

Saisonvorschau Dritte

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Nächste Woche beginnen die Mannschaftskämpfe und somit hat auch das allseits beliebte LigaOrakel wieder seinen Rechenschieber angeworfen. Mal schauen, wie die Aussichten für unsere drei Teams sind. Wir beginnen mit der neu gemeldeten Dritten und hier sieht es bereits gut aus: In der Kreisklasse, wo meist viele Kinder und Jugendliche an den Brettern sitzen, gehen wir gleich als klarer Staffelfavorit in die neue Saison. Größte Konkurrenten um den Meistertitel dürften Dannenberg III und Lüneschach II werden. Aber wie auch immer die Saison enden wird: Zumindest fahrtechnisch haben wir mit dieser Staffel jedenfalls schon mal den Hauptgewinn gezogen 😀