Jugendteam unterliegt Buchholz 1:3

Vom 1.Spieltag der neuen Saison unseres Jugendteams in der Landesklasse Nord berichtet Friedrich wie folgt:

Heute hatte wir unser Heimspiel gegen BW Buchholz. Pünktlich um 10:00 Uhr waren die Bretter im Egons aufgebaut und die Uhren konnten angestellt werden.

Als Heimmannschaft hatten wir an Brett 1 die schwarzen Steine. Ich war gerade damit fertig die Getränke aus dem Auto zu holen, da sah ich, dass ein verfrühter Angriff von Milan an Brett 3 zu einem Figurenverlust führen könnte. Leider sah es der Gegner auch und dann begann die gesamte Partie zu schwimmen. Somit hatten wir leider nach 12 Minuten eine Verlustpartie. Bei Jan-Mika war dann leider auch die Partie nach einer knappen Stunde mit Verlust zu Ende.

Anders sah es bei uns an Brett 1 und 2 bei Tristan bzw. Lars aus. Lars stand mal auf Verlust, mal auf Gewinn. Die Bewertung der Partie schwankte zwischen eindeutig Gewinn und eindeutig Verlust. Dann wurde ein möglicher Verlust des gegnerischen Läufers übersehen. Dadurch konnte sich die gegnerischen g- und h-Bauern auf den Weg zur Umwandlung gemacht. Zum Glück wieder ein Patzer des Gegners und der g-Bauer war vom Brett. Damit war der Druck am Königsflügel verschwunden. Dann ein noch Patzer und der Weg für die a- und b-Bauern von Lars war frei. Aber mit gleichfarbigen Läufer und einem König als zusätzlicher Wache, war es nicht so einfach einen Bauern umzuwandeln und einen Sieg zu holen. Wieder half ein Patzer des Gegners. Nach über einer Stunde auf beiden Uhren hatten wir den ersten Brettpunkt.

Am interessantesten war die Partie von Tristan an Brett 1. Tristan hatte sich am viel Zeit für seine Züge gelassen und das wurde belohnt. Mit zwei Türmen gegen einen Springer und Turm sollte doch ein Punkt zu holen sein? Leider ließ dann die Konzentration nach 40 Zügen etwas nach und eine Springergabel wurde übersehen. Tristan versuchte noch was zu retten, aber nach dem Verlust eines Turmes war nicht mehr viel drin. Immerhin reichten die 60 Züge des ersten Spielformulars nicht aus. Dann verwandelte sich ein gegnerischer Bauer in eine Dame und kurz danach war das Matt auf dem Brett.

Sehr schade, ein Mannschaftsremis war drin.