Saisonvorschau 2023/24

Nächste Woche startet die Mannschaftssaison, und natürlich wird auch das zu Recht so beliebte Ligaorakel für unseren Bezirk wieder laufend alle Auf- und Abstiegschancen prognostizieren. Wie siehts für unsere beiden Mannschaften vor dem ersten Spieltag aus? In der BOL sieht das Orakel die Buchholzer als relativ klaren Favoriten. Kein Wunder bei einem Internationalen Meister mit Elo>2300 und drei weiteren 1900ern an den ersten Brettern…wenn diese auch regelmäßig spielen! Falls nicht, stehen unsere Erste und die wiedererstarkten Buxtehuder als Meisterkandidaten parat, die erst am letzten Spieltag aufeinander treffen werden. Wer weiß, vielleicht gibt es dann ja wieder ein echtes „Aufstiegs-Endspiel“ wie in der vorletzten Saison gegen Dannenberg

Im Mittelfeld sollten Wohlde, Munster, Wesel und Lachendorf landen, als erste Abstiegskandidaten sieht das Orakel Jork, Rotenburg und vor allem die SG Bremervörde/Gnarrenburg. Auch interessant: Weil es in der Verbandsliga dieses Jahr zu 80% nur einen Absteiger geben wird, dieser aber wohl aus unserem Bezirk kommt, wird das im Bezirk folglich sehr wahrscheinlich zum Regelabstieg mit zwei Absteigern führen.

Je tiefer die Liga, desto schwieriger die Prognosen bei vielen zweiten und dritten Mannschaften und Jugendlichen ohne aussagekräftige DWZ. In der Bezirksklasse Ost hat das Orakel trotzdem die Salzhäuser als relativ klaren Staffelfavoriten ausgemacht, zufällig gleich unser erster Gegner nächste Woche. Für unsere Zweite sollte dieses Jahr ein Mittelfeldplatz von Rang 5-7 drin sein, die „Chancen“, den letzten Platz vom Vorjahr zu wiederholen, sieht das Orakel sogar bei 0%…schaun wir mal. Jedenfalls sind diesmal drei nominell deutlich schwächere Mannschaften als wir am Start.

Jugendteam unterliegt Buchholz 1:3

Vom 1.Spieltag der neuen Saison unseres Jugendteams in der Landesklasse Nord berichtet Friedrich wie folgt:

Heute hatte wir unser Heimspiel gegen BW Buchholz. Pünktlich um 10:00 Uhr waren die Bretter im Egons aufgebaut und die Uhren konnten angestellt werden.

Als Heimmannschaft hatten wir an Brett 1 die schwarzen Steine. Ich war gerade damit fertig die Getränke aus dem Auto zu holen, da sah ich, dass ein verfrühter Angriff von Milan an Brett 3 zu einem Figurenverlust führen könnte. Leider sah es der Gegner auch und dann begann die gesamte Partie zu schwimmen. Somit hatten wir leider nach 12 Minuten eine Verlustpartie. Bei Jan-Mika war dann leider auch die Partie nach einer knappen Stunde mit Verlust zu Ende.

Anders sah es bei uns an Brett 1 und 2 bei Tristan bzw. Lars aus. Lars stand mal auf Verlust, mal auf Gewinn. Die Bewertung der Partie schwankte zwischen eindeutig Gewinn und eindeutig Verlust. Dann wurde ein möglicher Verlust des gegnerischen Läufers übersehen. Dadurch konnte sich die gegnerischen g- und h-Bauern auf den Weg zur Umwandlung gemacht. Zum Glück wieder ein Patzer des Gegners und der g-Bauer war vom Brett. Damit war der Druck am Königsflügel verschwunden. Dann ein noch Patzer und der Weg für die a- und b-Bauern von Lars war frei. Aber mit gleichfarbigen Läufer und einem König als zusätzlicher Wache, war es nicht so einfach einen Bauern umzuwandeln und einen Sieg zu holen. Wieder half ein Patzer des Gegners. Nach über einer Stunde auf beiden Uhren hatten wir den ersten Brettpunkt.

Am interessantesten war die Partie von Tristan an Brett 1. Tristan hatte sich am viel Zeit für seine Züge gelassen und das wurde belohnt. Mit zwei Türmen gegen einen Springer und Turm sollte doch ein Punkt zu holen sein? Leider ließ dann die Konzentration nach 40 Zügen etwas nach und eine Springergabel wurde übersehen. Tristan versuchte noch was zu retten, aber nach dem Verlust eines Turmes war nicht mehr viel drin. Immerhin reichten die 60 Züge des ersten Spielformulars nicht aus. Dann verwandelte sich ein gegnerischer Bauer in eine Dame und kurz danach war das Matt auf dem Brett.

Sehr schade, ein Mannschaftsremis war drin.