Neues von Corona (V)

Update 30.11.: Hallo liebe Schachfreunde,

leider können wir uns am kommenden Donnerstag nicht im Luhetreff zum Schachspiel treffen. Vom Luhetreff hatte ich ja die Info bekommen, dass wir uns dort weiterhin unter 2G Bedingung treffen können, wenn nicht mehr als 15 Personen kommen.

Vom Kreissportbund Harburg Land habe ich aber gerade erfahren, dass das auf uns nicht zu trifft, da es es eine Sportveranstaltung im Innenraum ist und da gilt 2G+ egal wieviele Personen.

Also können wir uns zurzeit nur noch treffen, wenn jeder einen Impfnachweis oder Genesenennachweis + einen zertifizierten Schnelltestnachweis (maximal 1 Tag gültig) oder PCR Testnachweis (maximal 2 Tage gültig) mitbringt oder sich vor Ort unter Aufsicht testet. Die letzte Lösung halte ich für unpraktikabel. Die beiden anderen Möglichkeiten bekommen wir bis Donnerstag nicht mehr geregelt, da es zurzeit wenige Testzentren gibt und die Termine ausgebucht sind.

Mal sehen was kommende Woche geht.

Viele Grüße aus Ashausen
Friedrich

29.11.: Hallo liebe Schachfreunde,

ab Mittwoch, dem 1.12.2021 gibt es eine neue Coronaverordnung im LK Harburg.

Da wir in der Regel Donnerstags im Luhetreff weniger als 15 Personen sind, gilt für uns die 2G Regel. Beachtet aber, dass beim Betreten des Luhetreffs nur noch FFP2-Masken erlaubt sind und diese erst am Sitzplatz abgenommen werden dürfen.

Das neue Hygienekonzept des Luhetreffs findet ihr hier:

Viele Grüße aus Ashausen
Friedrich

BOL: Knappe Niederlage gegen Munster

cropped-schachmannschaftIn der 2.Runde der BOL traten wir heute zum allerersten Mal gegen Eintracht Munster an. Der 2020 neugegründete Verein ist ein Zusammenschluss verschiedener Vereine, in dem auch der Breloher SC aufgegangen ist. Es entwickelte sich ein ereignisreicher und sehr spannender Mannschaftskampf, in dem uns Heinz mit einem schönen taktischen Manöver, das eine ganze Mehrfigur einbrachte, 1:0 in Führung schoss. Nicht viel los war in meiner eigenen Partie, ein frühes Remis war die logische Folge – 1,5:0,5.

Die ungewöhnlichste Partie des Tages hatte wieder unser Mannschaftsführer zu bieten: Julian musste zunächst einen Springer für einen gefährlichen Freibauer hergeben, nutzte den anderen Springer aber kurz danach für eine Gabel und gewann die Minusfigur zurück. In einem Endspiel mit jeweils K+S+2 Bauern lehnte sein Gegner ein Remis ab, übersah etwas später aber erneut eine Springergabel und gab daraufhin entnervt auf – 2,5:0,5. Jens-Uwe musste sich einem schön geführten Mattangriff geschlagen geben – 2,5:1,5. Fabian erhielt für ein Springeropfer nicht die erhoffte Kompensation – 2,5:2,5. Der Gegner von Jasper rettete sich mit zwei Minusbauern noch gerade so in ein Dauerschach – 3:3. Die Partie von Jürgen überschritt dagegen wohl nie die Remisbreite – 3,5:3,5.

Somit musste die Partie von Hans-Jürgen die Entscheidung bringen, die dieser in allergrößter Zeitnot überhaupt erst ins Endspiel gerettet hatte: Nach 20 Zügen blieben nur noch 2:30 Minuten für die restlichen 20 Züge! Mit einer Sekunde Restzeit war der rettende 40.Zug geschafft, allerdings galt es nun ein T+L-Endspiel mit Minusbauern zu verteidigen. Das gelang letztlich leider nicht – der Endstand lautet damit 3,5:4,5.

Die Zweite war in der Bezirksklasse heute spielfrei.

Dies und jenes

Beim Turniersimultan am letzten Donnerstag traten fünf Spieler an, den Turniersieg teilten sich Jasper Braun und Stephan Richter mit je 3,5 Punkten, der geteilte dritte Platz ging an Sigi Brodkorb, Johannes Hagemann und Julian Zeyn mit jeweils einem Punkt. Für das nächste Turniersimultan am diesem Donnerstag sind die Herren J.Meyerhoff, Hagemann, Skobjin, Wienhold und Zeyn als Teilnehmer eingeplant.

Bei der offenen BSSEM in Tostedt am letzten Sonnabend waren jede Menge Teilnehmer aus allen Ecken des Bezirks wie Celle und Dannenberg vertreten, nur aus dem 30 km entfernten Winsen wollte außer dem Webmaster keiner mitspielen. Schade, die Spielbedingungen in einer sporthallen-großen Grundschul-Aula und die Organisation waren nämlich ausgezeichnet. Ich kam letztlich unter 48 Teilnehmern auf dem 11.Platz und damit einen Platz über der DWZ-Setzliste ins Ziel. Bezirksmeister wurde der Lüneburger Uwe Rick.

Das Thema Corona nimmt leider immer noch kein Ende. Der Spielbetrieb im Bezirk wurde nun auf „2G“ umgestellt. Die Mannschaftsführer bitten deshalb darum, zu den Mannschaftskämpfen künftig immer die entsprechenden Nachweise (Impfung oder genesen) mitzubringen. Vorteil immerhin: Bei 2G entfallen Maskenpflicht und Abstandsgebot im Spiellokal.

Apropos Mannschaften: Inzwischen hat auch das beliebte Ligaorakel wieder seine Hochrechnungen des Saisonverlaufs aufgenommen. Für die Erste sieht es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Dannenberg um den Aufstieg voraus. Und auch die Zweite hat demnach gute Chancen auf einen der ersten zwei Plätze – dafür müsste sie aber wenigstens mal vollzählig antreten 😛