
Unsere Zweite hatte in der abgelaufenen Saison am Schluss eine kleine Siegesserie hingelegt, und auch das LigaOrakel bestätigt diesen Aufwärtstrend und traut uns nun in der Bezirksklasse den zweiten Platz hinter Niederelbe II zu. Die Abstiegsgefahr sieht es sogar bei 0%. Diese Prognose könnte allerdings etwas zu optimistisch sein:
Für den angesetzten DWZ-Schnitt geht das Orakel nämlich bei sämtlichen Bezirksmannschaften von der Stammmannschaft lt. Meldeliste aus – allerdings wieder „bereinigt“ (wenn auch deutlich weniger rabiat als im Vorjahr) um „Strohleute“, Ersatzspieler mit seltensten Einsätzen in Vorjahren und Spieler, die hiernach schon als Nachrücker in klassenhöheren Mannschaften des Vereins berücksichtigt werden.
Dass wir in der Zweiten Spieler an den vorderen Brettern gemeldet haben, die wohl nur in der Ersten spielen werden, weiß das Orakel also durchaus – dass wir dieses Jahr aber vor allem mit Jugendspielern noch weiter hinten auf der Meldeliste antreten möchten, allerdings nicht…woher auch 😉 Realistisch erreichbar dürfte somit für uns eher eine Platzierung im Mittelfeld sein – aber mal schauen, wird auf jeden Fall spannend, wie sich der Schachnachwuchs so schlägt…





Wenn die Erste nicht gegen die Abstiegskandidaten der BOL gewinnt, dann müssen die Punkte eben gegen die Aufstiegskandidaten her: Gegen den Tabellenführer Stader SV II gab es heute einen 5:3-Sieg. Matchwinner war diesmal die untere Bretthälfte, an der wir endlich einmal souverän unsere DWZ-Vorteile ausspielten. Heinz eröffnete den Punktereigen mit vermeintlichem Bauern- plus Springeropfer, das der Gegner freudig annahm, sich dafür aber nach einem Abzugsschach plötzlich ohne Dame wiederfand: 1:0. Julian marschierte mit zwei verbundenen Freibauern los, die nicht zu bremsen waren: 2:0. Hans-Jürgen hatte plötzlich einen Turm mehr auf dem Feld – wieso und weshalb, habe ich leider verpasst 😛 – 3:0. Die Gegnerin von Peter rettete sich in höchst wackliger Stellung gerade noch in ein Dauerschach: 3,5:0,5. Die akute Zeitnot seines Gegners nutzte Jens-Uwe zum halben Punkt: 4:1. Marvin sammelte einen Mehrbauern nach dem anderen an und spielte diesen Vorsprung souverän nach Hause zum Mannschaftssieg – 5:1. Einzig für Jürgen und mich steckt in dieser Saison weiterhin der Wurm drin: Jürgen büßte früh kompensationslos einen Bauern ein und mein sehr erfahrener Gegner überspielte mich mit seinem Läuferpaar blitzsauber im Endspiel: Endstand 5:3. Mit nun 8:8 Mannschaftspunkten bleiben wir weiter auf Platz 7; der Klassenerhalt ist damit laut